Huchen Suchen | Fliegenfischer-Blog

Der Huchen trägt nicht umsonst den Titel „König der Flüsse“! In unseren Voralpenflüssen ist der Huchen der unbestrittene König! Seine schiere Größe und sein fieses, aber gleichzeitig unfassbar schönes Aussehen verleiht ihm diesen Titel. Hier erzähle ich ein wenig über meine Erfahrung mit dem Huchenfischen – oder wohl eher mit dem Huchen suchen!


Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Der Huchen ist schon seit einigen Jahren auf meinem Radar. Früher war ich jeden Winter höchstens ein Mal beim Huchenfischen. Anfangs sogar noch mit der Spinnrute, aber sobald ich älter wurde und die schweren Streamer mit der schweren Fliegenrute werfen konnte, bin ich natürlich auf Fliege umgestiegen.

Das Huchenfischen war bei uns meistens eher ein geselliges Zusammenkommen, als ernsthafte Fischerei. Das wusste ich auch immer schon im Vorhinein, aber vor allem als ich noch jünger war konnte ich in der Nacht vorm „großen Tag“ kaum schlafen! Der Huchen hat für mich schon seit jeher eine besondere Bedeutung! Ich habe immer meinen Vater und seine Fischerfreunde begleitet und mit Ihnen unterschiedliche Gewässer erkundet. Manchmal haben wir unser Glück auch an unseren Hausgewässern versucht, wobei die Chance hier extrem gering ist, weil einfach nicht viele Huchen drin sind. Außerdem dürfen wir diese nur bis zum 15. Dezember befischen, wodurch ein guter Teil der Huchensaison wegfällt. Aber es werden dort immer wieder Huchen gesehen, also besteht zumindest eine Chance!

Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Letzten Winter sah die Huchensaison etwas anders aus. Ich habe 2020 nämlich damit angefangen Wilde Fische mit kurzen Videos meiner Fliegenfischer-Trips auf YouTube zu vertreten. Videografie begeistert mich schon seit Langem und hier habe ich endlich eine Möglichkeit gesehen regelmäßig meine Fertigkeiten zu verbessern und meinen Zuschauern spannende Videos zu liefern. Deshalb habe ich entschieden, ich will eine Videoserie über das Fliegenfischen auf Huchen drehen. Das hieß ich müsste deutlich öfter als normalerweise zum Huchenfischen gehen, aber wahrscheinlich kannst du dir gut vorstellen, dass ich da nicht allzu viel dagegen hatte ;-)!

Ich startete also Anfang November 2020 und fischte unsere Hausgewässer bis zum 15. Dezember. Mit mäßigem Erfolg: Ich hatte einen Nachläufer eines Huchens, aber gefangen habe ich keinen. Dafür hatte ich einige Nachläufer und sogar Bisse von wilden 50cm+ Bachforellen, was mich sehr gespannt auf die kommende Forellensaison blicken lässt!

Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Nachdem die Saison mit dem 15. Dezember endete, habe ich mich zu einem neuen Gewässer aufgemacht. Hier hatte ich die Gewissheit, dass es einen soliden Huchenbestand gibt und alleine der Größenunterschied zu meinen Hausgewässern war vielversprechend. Durch ein paar Connections habe ich von mehr und mehr Huchenfängen erfahren. Teilweise sogar mit Spotangabe! Und es waren mehrere weit jenseits der 1 Meter Marke dabei!

Das Huchen suchen ging also weiter! Beim ersten Ausflug an diesen Fluss bekam ich tatsächlich einen 60er Nachläufer, der mir sogar ein paar Stunden später nochmal nach ging. Aber den Streamer nahm er schlussendlich nicht. Obwohl ich an den Tag bis in die Dunkelheit an sehr vielversprechenden Spots gefischt habe, ließ sich kein Huchen mehr sehen.

Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Dann begann eine eher frustrierende Wartepause. Erst stand Corona mit hohen Inzidenzwerten im Weg meiner Huchenmission und dann hatten wir Ende Januar heftige Regenfälle, die den Fluss für knapp zwei Wochen deutlich zu trüb und zu hoch machten. Am letzten Tag der Huchensaison war dann endlich wieder alles soweit okay und ich beschloss es noch ein letztes Mal zu probieren (zumindest für diese Saison ;-)).

Mit der warmen Neoprenwathose, der #10/11er Einhandrute und meinen selbstgebundenen Huchenstreamern im Gepäck ging es wieder los! Ich konnte den ganzen Tag an nichts anderes als diesen einen Biss denken. Was für ein geniales Finale wäre es bitte, wenn ich nach so vielen geschneiderten Tagen am letzten Tag einen fangen würde?! Der Tag neigte sich schnell dem Ende zu. Bisher hatte sich noch kein Huchen gezeigt. Kurz bevor es dunkel war, beschloss ich noch ein letztes Mal den Spot zu wechseln.

Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Es war stockdunkel, als ich schlussendlich beschloss noch 3 Würfe zu machen. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt an einem Auslauf eines langen, tiefen Zugs. Der Spot und die Tageszeit rochen nur so nach einem raubenden Huchen! Beim vorletzten Wurf bekam ich dann fast einen Herzinfarkt! Nach ein paar Strips spürte ich auf einmal einen Widerstand. Aber bevor ich überhaupt reagierte und den Haken setzen wollte, war alles wieder weg… Mehr und mehr begriff ich, dass das vermutlich eher ein Stein oder der Boden war, als ein Huchen. Aber, ob ich mir das in dem Moment nur eingeredet habe, um davon abzulenken, dass ich möglicherweise einen Biss verhauen habe, weiß ich nicht. Vielleicht hätte ich tatsächlich so ein verrücktes Finale haben können…

Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Letzten Endes war die Huchensaison in Sachen Fangerfolg eine glatte Null und ich suche immernoch nach meinem ersten Huchen. Huchen suchen ist am Anfang eben nicht ganz einfach! ABER ich habe unfassbar viele hilfreiche Taktiken gelernt und Tipps von meinen Zuschauern bekommen, die ich nächste Saison definitiv anwenden werde! Mal schauen, ob es dann endlich mit meinem ersten Huchen klappt! 

Tight Lines und bis bald

Benedikt Richter

Huchen suchen | Fliegenfischer-Blog

Die Jagd nach den Kapitalen | Fliegenfischer-Blog

Kapitale Forellen! Alt, schlau, schreckhaft und verdammt schwer zu fangen! Heute erzähle ich ein wenig über „die Jagd nach den Kapitalen“, die ich dieses Jahr hatte. Die jeweiligen Videos verlinke ich euch wie immer im Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Wir alle wissen wie schwer es ist eine 50cm+ Forelle zu fangen. Klar, eine Zuchtforelle in dieser Größe ist nicht allzu schwer zu überlisten und das meist unabhängig davon, ob im Fluss oder im Forellenteich. Das Ziel von vielen ist es aber eine wilde, kapitale Bachforelle zu fangen. Und das ist wirklich eine Herausforderung!

Ich habe es, wie schon oft erwähnt, nie auf Fänge abgesehen und würde mich absolut nicht als „Fischjäger“ bezeichnen. Ich gehe zum Fliegenfischen, weil mir das Fischen Spaß macht, nicht das Fangen! Trotzdem freue auch ich mich natürlich über einen kapitalen Wildfisch. Das soll hier nur kurz angemerkt sein!

Es gab dieses Jahr insgesamt drei Fische, die ich entdeckt habe und ab der Entdeckung im Visier hatte! Alle drei habe ich im Herbst an einem meiner Hausgewässer entdeckt. Und alle drei waren groß. Richtig groß! Und richtig schwer zu fangen! 

Die erste stand am Auslauf einer Gumpe. Hier hatte sich der Fluss beim letzten Hochwasser einen neuen Weg gesucht. Statt um eine große Kiesbank herum zu fließen, fließt der Fluss seitdem mitten durch die Kiesbank! Ich habe den Fisch nie gesehen, nur die Ringe, die er beim Steigen an der Oberfläche hinterlassen hat. Große Ringe waren das und manchmal kam sogar ein breiter Rücken mit langer Rückenflosse zum Vorschein. Trotzdem konnte ich nie wirklich erkennen, ob es eine Bach- oder einen Regenbogenforelle war!

Ich habe lange auf diesen Fisch hingefischt! Mehrere Ausflüge hat es gedauert bis ich schließlich endlich den richtigen Winkel zum Fisch, die richtige Fliege und den perfekten Wurf in Kombination hatte! Und dann ging alles ganz schnell. Der Fisch nahm die Fliege und zischte ab. Am 0,14er Vorfach konnte ich ihm wenig Gegenwehr bieten, schaffte es aber trotzdem den großen Torpedo aus einem Baum herauszubekommen! Und schlussendlich konnte ich eine wunderschöne wilde Bachforelle landen, die nach kurzem Fotoshooting wieder schwimmen durfte! Tolles Erlebnis!

Aber die Jagd nach den Kapitalen war damit noch nicht beendet! Ein weiteres Mal an diesem Fluss fischte ich eine neue Stelle und entdeckte auch hier einen großen steigenden Fisch! Ich konnte den Fisch wieder nicht sehen. Mein erster Versuch dauerte genau einen Wurf lange. Denn der war nicht zu 100% perfekt und verschreckte den Fisch.

Also kam ich ein andermal zurück. Am Anfang stieg garnichts, aber nach einiger Zeit konnte ich den Fisch doch wieder steigen sehen! Hier begann dann eine wahre Odysee bei dir ich locker 1 1/2 Stunden von verschiedenen Positionen und mit vielen Fliegenwechseln auf diesen Fisch fischte! Und auch hier zahlte sich meine Ausdauer aus! Ich bekam einen Biss und konnte auch diesen Fisch landen! Erneut eine wunderschöne, wilde Bachforelle. Dieses Mal ein Männchen, das schon Ansätze seines Laichkleides hatte. Eine wahre Schönheit!

Einen Fisch gab es allerdings noch, der in meinem Kopf rumgeisterte! Der größte von allen! Diesen Fisch habe ich als ersten der drei gespottet und bis heute nicht gefangen! Von einer Brücke aus habe ich den Fisch das erste Mal gesehen und auch diese Forelle stieg regelmäßig. Beim vierten oder fünften Versuch bekam ich eine Chance! Ich bekam einen sehr zaghaften Biss und ich habe ihn versemmelt! Das war sehr ärgerlich und ich war danach noch ein paar Mal an dieser Stelle. Den Fisch habe ich allerdings seit dem Biss nicht wieder gesehen! Vielleicht wurde sie gefangen?! Vielleicht hat sie den Spot gewechselt?! Man weiß es nicht, aber nächste Saison geht die Suche nach dieser weit über 50cm langen Forelle und damit die Jagd nach den Kapitalen weiter!

Tight Lines, nachträglich frohe Weihnachten und bis bald!

Benedikt Richter

Die Mausfliege | Fliegenfischer-Blog

Es gibt ja allerhand skurrile Fliegen. Das Fliegenfischen ist mittlerweile so facettenreich geworden, dass viele Fliegenfischer auch mit Alternativen zu den herkömmlichen Trockenfliegenmustern fischen. Und besonders jetzt kann man sich hervorragend neue Taktiken überlegen, weil die Forellen momentan in Schonzeit sind! Eine dieser skurrilen Fliege, die von Laien niemals für die Forellenfischerei verwendet werden würde, ist die Mausfliege. In dieser Ausgabe unseres Fliegenfischer-Blogs erklären wir warum das Fliegenfischen mit einer Mausfliege ein wahres Abenteuer ist!

Wer sich doch einmal entscheidet eine kapitale Forelle zu essen, könnte beim Ausnehmen etwas bemerken: Forellen fressen alles, was die Natur Ihnen präsentiert! Von kleinen Insekten, über Heuschrecken und Beutefische bis hin zu Fröschen und auch Mäusen! Und warum auch nicht?! Wenn eine Maus ins Wasser fällt oder einen Fluss überqueren will, erregt das natürlich große Aufmerksamkeit. Und warum sollte sich eine 45cm+ Bachforelle diese Maus nicht einfach einverleiben. Eigentlich ist es ganz logisch, dass eine Mausfliege zu großen Erfolgen führen kann!

Trotzdem habe auch ich erst ein paar Mal ernsthaft mit Mausfliegen auf Forellen gefischt. Die letzten beiden Male war ich an einem kleinen Wiesengraben zuhause, in dem sehr große Forellen unterwegs sein! Beim ersten Versuch hat anscheinend alles gepasst. Ich bekam schon bei einem der ersten Würfe eine Attacke auf die Maus von einer circa 35cm langen Bachforelle. Also fressen wohl nicht nur die ganz großen Mäuse! Der Fisch blieb leider nicht hängen. Nach einem Spotwechsel in den Wald bekam ich einen Nachläufer, den ich nie vergessen werde! Eine Bachforelle mit locker 55cm schaute sich meine Maus ganz genau an! Mehr passierte aber leider nicht. Später hatte ich den Fisch kurz auf einen schwarzen Wooly Bugger dran, verlor ihn aber wieder. Was für ein Fisch! 

Letzten Endes hat sich bis jetzt ein beschwerter Streamer, wie ein Wooly Bugger, als deutlich fängiger als die Mausfliege gezeigt. Trotzdem habe ich es erst vor Kurzem erneut mit einer Mausfliege probiert und werde es auch in Zukunft wieder tun! Stell dir mal vor eine kapitale Bachforelle attackiert die Maus an der Oberfläche! Und all das in einem winzigen Wiesenbach! Viele träumen nur von solchen Momentan, aber so etwas kann tatsächlich passieren. Mäuse gibt es bei uns überall und vor allem in der Nähe von Fließgewässern in der ruhigen, ungestörten Natur halten sie sich gerne auf. Probier es doch mal aus!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Fliegenfischen mit einer Maus auf einen einzigen Biss abzielt. Es ist keine Fischerei, bei der man einen Fisch nach dem anderen fängt. Aber wenn man einen fängt, ist die Chance auf einen kapitalen sehr groß! Meine Taktik ist meist die Maus an das gegenüberliegende Ufer zu werfen und dann entweder mit kurzen Strips wieder einzuholen oder an gespannter Schnur über das Wasser driften lassen, wie bei einem „Wet fly swing“. Das imitiert eine ins Wasser gefallene Maus, die versucht zum andere Ufer zu gelangen. Je nach Gewässergröße, Strömungsgeschwindigkeit usw. muss man sich natürlich etwas anpassen.

Wenn es dich interessiert, wie ich mich beim Fliegenfischen mit einer Mausfliege am kleinen Bach verhalten, kannst du dir die beiden Videos anschauen, die ich dazu gedreht habe. Klick einfach auf eines der Bilder und du wirst zum jeweiligen Video weitergeleitet. Viel Spaß beim Ansehen!

Tight Lines und viel Erfolg beim Fliegenfischen mit der Maus

Benedikt Richter

Nichts fangen! | Fliegenfischer-Blog

Nichts fangen. Jeder Fliegenfischer kennt es! In diesem Artikel vom Fliegenfischer-Blog erzähle ich warum Nichts fangen etwas Positives ist! Viel Spaß beim Lesen!

Jeder Fliegenfischer ist schonmal mit leeren Händen heimgegangen. Und manchmal liegt das eben nicht daran, dass alle gefangenen Fische wieder released wurden, sondern daran, dass keine Fische gefangen wurden. Aber ist das wirklich schlimm? Ich sage nein!

Stell dir mal vor du weißt schon jedes Mal bevor du zum Fliegenfischen gehst, dass du heute wieder viele und am besten noch große Fische fangen wirst. Du weißt das, weil es jedes Mal so ist, wenn du am Wasser bist. Wäre das nicht einfach nur stinklangweilig?!

Meiner Meinung nach machen die Tage, an denen man als Schneider nach Hause geht, das Fliegenfischen erst zu der wunderbaren Beschäftigung, die es ist! Sind wir mal ehrlich: Klar macht es unfassbar Spaß eine 50cm+ wilde Bachforelle mit der Trockenfliege an leichtem Gerät zu fangen! Das will ich hier überhaupt nicht leugnen.

Aber würde das Ganze genauso viel Spaß machen, wenn es jedes Mal passieren würde? Wenn es einfach wäre? Wenn es eben nichts Besonderes wäre? Der Fang eines solchen Fisches ist nur deswegen so besonders, weil man tage- oder sogar wochenlang keinen oder „nur“ kleine Fische gefangen hat! Das macht das Fliegenfischen und generell das Fischen so einzigartig!

Und noch etwas: Es geht beim Fliegenfischen nicht darum, Fische zu fangen! Der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Henry David Thoreau traf den Nagel auf den Kopf, als er sagte: „Viele Menschen gehen ihr ganzes Leben lang zum Fischen, ohne jemals zu begreifen, dass es nicht die Fische sind, nach denen sie suchen!“

Warum ich dieser Meinung bin und warum man mit diesem Mindset erstens glücklicher ist, zweitens noch mehr Spaß am Fliegenfischen hat und drittens sogar mehr Fische fängt, erfährst du in einer der nächsten Ausgaben des Wilde Fische Newsletters! Der Newsletter ist eine exklusivere Version des Fliegenfischer-Blogs. Mit unseren Newsletter-Abonnenten diskutieren wir regelmäßig über verschiedenste Themen. Wir teilen sowohl unsere als auch die Ansichten unserer Abonnenten, um jedem so viel Spaß und Erfolg am Fliegenfischen zu geben! Es ist eine Community von Fliegenfischern, die Erfahrungen, Tipps und alles dazwischen miteinander teilen und diskutieren!

Unseren kostenlosen Wilde Fische Newsletter kannst du hier abonnieren und wöchentlich interessante Informationen zum Fliegenfischen erhalten. Kommentare, konstruktive Kritik und Vorschläge sind in der Newsletter Community gerne gesehen und du kannst jeder Zeit auf die Newsletter antworten. Egal, ob du mit uns übereinstimmst oder unsere Ansichten für Schwachsinn hältst! Wir beißen nicht, versprochen!

Tight Lines und bis bald in der Newsletter Community

Benedikt Richter

Nichts Fangen

Die Rückkehr der Äsche!? | Fliegenfischer-Blog

Vor ein paar Wochen habe ich aus Zufall steigende Äschen in einem Fluss entdeckt, in dem ich die Äschen eigentlich für „ausgestorben“ gehalten habe. Beginnt etwa die Rückkehr der Äsche?

Ich habe an besagten Tag eine Radltour mit einem Freund durch das Murnauer Moos gemacht. Es war ekelhaft kalt und der Nebel machte die Lage auch nicht gerade angenehmer. Keine Ahnung warum wir uns diesen Tag ausgesucht haben, aber am Ende war es doch ein schöner Ausflug.

Als wir an einem meiner Hausgewässer vorbeiradelten, sah ich auf einmal einen Ring an der Oberfläche! Und dann noch einen und noch einen. Klare Sache: Trinkpause! Es war eigentlich deutlich zu kalt, um abzusteigen und auszukühlen, aber ich hatte eine Vermutung: Im Sommer hatte ich an diesem Fluss aus heiterem Himmel zwei kleine Äschen auf Trockenfliege gefangen. Und welche Fische steigen regelmäßig an kalten Novembermorgen im Nebel? Genau! Äschen! 

Nach ein paar Minuten, in denen ich mehrere Fische steigen sah war ich mir sicher. Es sind Äschen, die da winzige Köcherfliegen an der Oberfläche fressen! Ich war total erstaunt und begeistert, weil es bei uns lange schon keine stabilen Äschenpopulationen mehr gibt. Und trotz der Tatsache, dass die Äschen ganzjährig geschützt sind, hatte ich den Eindruck, dass sich die Population nicht wirklich erholt. Bis zu diesem Zeitpunkt! 

Für den G 7 Gipfel 2015 im nahe gelegenen Schloss Elmau wurden unter anderen auch an diesem Fluss einige Flachstellen radikal ausgebaggert. Der Grund dafür war, dass der Fluss oft über die Ufer tritt und damit die Verbindungsstraße vom Schloss Elmau zu unserem örtlichen Unfallkrankenhaus überflutet. Dabei wurden wertvolle Laichstellen für die Äschen zerstört und wir dachten das wars jetzt mit der eh schon kleinen und schwachen Äschenpopulation! Umso mehr war ich schon im Sommer und noch mehr jetzt erstaunt, dass wirklich wieder Äschen da sind!

Die Rückkehr der Äsche

Wer mich kennt, weiß ganz genau, was als nächstes kommt. Ich gehe natürlich fischen, um herauszufinden, ob die vermeintlichen Äschen wirklich welche sind. Dafür habe ich mir zwar einen wärmeren Tag herausgesucht, aber es stiegen trotzdem Fische! Anfangs tat ich mir sehr schwer und es stiegen auch nicht wirklich viele Fische. Ich fing in dieser Zeit aber sogar schon eine ein- bis zweisömmrige Äsche mit der Trockenfliege und eine knapp 30cm lange mit der Nymphe. 

Die Rückkehr der Äsche

Ich war schon überaus happy und je tiefer die Sonne sank, desto mehr Fische fingen an zu steigen. Ich konnte am Ende 5 oder 6 Äschen fangen! Alle zwischen 8 und 35cm lang. Und selbstverständlich durften alle wieder in ihr Element zurück! Einen größeren Fisch, der meine Nymphe nahm, habe ich leider im Drill verloren, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Äsche war.

Die Rückkehr der Äsche

 

Mit anderen Worten: In diesem Abschnitt des Flusses gibt es eine relativ stabile Population von Äschen! Vor allem der Fakt, dass ich Äschen in verschiedenen Größen fing, machte mich glücklich. Das heißt nämlich, dass die Äschen in diesem Flussabschnitt erfolgreich laichen und dadurch die Population erhalten, wenn nicht sogar vergößern!

Die Rückkehr der Äsche

Solche Entdeckungen geben mir Hoffnung, dass die Natur der Zerstörung durch den Menschen etwas entgegenzusetzen hat! Für mich war dieses Erlebnis fast wie ein Kampfschrei der Natur, die mir sagen wollte: „Nicht aufgeben! Es gibt Hoffnung!“. Dieser Kampfschrei soll auch dir Hoffnung geben und dir bewusst machen, dass wir uns um unsere Natur kümmern müssen! Und das schleunigst! Denn alles hängt zusammen und es geht hier um weitaus mehr als darum, dass wir in Zukunft wunderschöne Äschen mit der Fliegenrute fangen können!

Und natürlich habe ich an dem Tag wieder ein Video gedreht. Klick auf das Bild unten, um dir das Video anzuschauen! Viel Sp

Lass uns hoffen, dass das tatsächlich der Anfang der Rückkehr der Äsche ist!


Tight Lines und bis nächste Woche

Benedikt Richter

Herbstzeit ist Hechtzeit | Fliegenfischer-Blog

Der Herbst ist unserer Meinung nach die beste Jahreszeit zum Fliegenfischen. Die Forellen und Äschen steigen so gut wie durchgehend. Sogar die großen kommen an die Oberfläche und man kann kapitale Salmoniden mit winzigen Trockenfliegen fangen. 

Alles schön und gut, aber bei den meisten von uns Fliegenfischern endet die Forellensaison mit dem Beginn der Bachforellenschonzeit am 15. Oktober. „Was jetzt?“ fragen sich nun viele Fliegenfischer! Hier ist die Antwort: Herbstzeit ist Hechtzeit!

Der Herbst ist nicht nur eine geniale Zeit für das Fliegenfischen auf Salmoniden, sondern auch und vor allem auf Hecht! Die Hechte schlagen sich vor dem bevorstehenden, kalten Winter nochmal die Bäuche voll und sind dadurch relativ leicht zu fangen. Besonders in den Morgen- und Abendstunden, wenn die Sonne noch niedrig steht, kann man stundenlange Beißzeiten erleben. Oft ist dann fast jeder Wurf ein Biss, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Spot ist. 

Eine solche Erfahrung hatte Benedikt vor zwei Wochen und hat es für dich in dem unten eingefügten Video dokumentiert. Klick einfach auf das Bild, um dir das Video anzusehen. Wie alle Videos ist auch dieses auf Englisch, aber viel von dem gesprochenen musst du bei den Videos sowieso nicht verstehen. Viel Spaß beim anschauen!

Hier unser Tipp: Lass die Salmoniden mal Salmoniden sein und stell den Hechten nach! Das Hechtfischen mit der Fliegenrute ist für uns in den letzten Jahren zu einem echten Highlight geworden. Die Vorstellung, dass jeder Zeit ein Gigant den Streamer brutal attackieren könnte ist uns die manchmal lange Wartezeit für einen Biss wert. Und ab und zu passiert es wirklich, dass ein kapitaler Hecht sich für einen Streamer entscheidet. So zum Beispiel vor recht genau einem Jahr, als Benedikt bei einer Veranstaltung unserer lokalen Jugendgruppe dieses Flussmonster fangen konnte! 

Guidings für Fliegenfischer

Seen oder Flüsse mit Hechtbestand gibt es fast überall. Am besten suchst du dir ein relativ flaches Gewässer aus, in dem du nicht unbedingt mit schweren Sinkschnüren etc. fischen musst. Und achte darauf, dass der Himmel bewölkt ist, wenn du zum Hechtfischen ausrückst. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es vor allem im Herbst wichtig ist, dass der Himmel bewölkt ist und im Optimalfall sogar ein wenig Wind geht. 

Wir wünschen die schonmal alles Gute und eine schöne Zeit am Wasser! Solltest du Fragen bezüglich des Hechtfischens mit der Fliegenrute haben, kannst du uns gerne im unten angefügten Kommentarfeld schreiben. 

Suchst du noch nach einer geeigneten Fliegenrute für die Hechtfischerei? Wir empfehlen dir die RST Gädda. Eine sehr preiswerte Fliegenrute, die es mit jedem Hecht aufnehmen kann und mit der du auch die größten Streamer werfen kannst! Und das alles 100% made in germany! Klick auf https://www.wilde-fische.de/produkt/rst-gaedda/, um eine genauere Beschreibung der Rute lesen und die Rute direkt kaufen zu können. 

Tight Lines und bis nächste Woche

Benedikt Richter

Die Steinfliegenzeit | Fliegenfischer-Blog

Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Fliegenfischer-Blog. Dieses Mal dreht sich alles um die Steinfliegenzeit und meine Erfahrungen mit Steinfliegen!

Die Maifliegenzeit ist so langsam wirklich komplett vorbei (leider!). Ab und zu sieht man noch einzelne Exemplare an den heimischen Flüssen, aber die Fische reagieren nicht mehr wirklich auf diese größte Art der Eintagsfliegen. Es gibt aber nicht nur große Eintagsfliegen bei uns… Sondern auch riesige Steinfliegen! 

Die sogenannte Perla ist die größte bei uns vorkommende Steinfliege. Diese Insekten können bis zu 5 cm lang werden. Kein Wunder, dass die Fische ganz verückt nach diesen Proteinbomben sind. Ab Juni/ Juli sieht man regelmäßig Exuvien, also leere Larvenhülsen, der Perla an unseren bayrischen Flüssen. Ab und zu hat man auch das Glück eine lebendige Perla zu sehen.

Die Steinfliegenzeit
Diese wilde Bachforelle konnte der Steinfliege nicht widerstehen!

Das geniale ist, dass es bei der Perla keinen Massenschlupf wie bei anderen Insekten braucht, damit sich die Fische auf sie einschießen und diese Steinfliegen fressen. Die Weibchen der Perla legen ihre Eier nämlich in die Wasseroberfläche ab und schlittern dabei übers Wasser. Und hier wird es spannend: Wenn man das Glück hat eine Perla bei der Eiablage zu sehen, sieht man höchstwahrscheinlich auch einen Fisch, der mit ordentlich Tempo aus dem Wasser kommt, sich die Steinfliege schnappt und nach einem Salto wieder im Wasser landet!

Wie alle Insekten kann man auch die Perla mit einer Kunstfliege immitieren. Und glaub mir, wenn man so einen Brummer über die Oberfläche schlittern lässt, kann man selbst aus den tiefsten Löchern Forellen und Äschen hervorlocken. Inaktive, große Fische lassen sich momentan genial mit dieser Fliege reizen. Und ein Topwaterbiss mit Salto ist nochmal eine ganz andere Hausnummer, als ein normaler Trockenfliegenbiss! Deswegen ist die Steinfliegenzeit für mich ein Highlight jeder Angelsaison.

Die Steinfliegenzeit
Eine große Bachforelle – natürlich auf Steinfliege.

Probier es doch mal an deinem heimischen Gewässern aus! Weist du nicht, wie du diese und andere Fliegen fischen sollst? Oder bist du dir nicht sicher an welchen Stellen im Fluss du mit welcher Fliege erfolgreich sein wirst? Oder willst du deine Wurftechnik verbessern und lernen, wie du die Fliege in jeder Situation zum Fisch bringst. Dann buch einen Fortgeschrittenenkurs bei uns. Dabei lernst du die richtige Präsentation von Fliegen, wo die Fische stehen und wie du bestimmte Fische fangen kannst. Natürlich findet das Ganze an einem Fluss statt. Alle anderen Informationen zu dem Kurs findest du hier.

Die nächsten Kurse finden am 23. Juli und am 01. August statt. Beide dieser Tage sind noch voll in der Steinfliegenzeit! Also mach dich gefasst auf geniale Oberflächenbisse und eine spannende Zeit am Wasser! Eventuell können wir auch einen extra Kurstermin ausmachen, wenn du an keinem der beiden Tage Zeit hast. Anmelden kannst du dich ganz einfach per E-Mail (info@wilde-fische.de). Bis bald!

Ich wünsche dir eine schöne Zeit und viel Erfolg am Wasser

Benedikt Richter

Unbekannte Gewässer | Fliegenfischer-Blog

Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Fliegenfischer-Blogs. Dieses Mal teile ich meine Gedanken über die Vorteile davon, unbekannte Gewässer zu erkunden.

Wir kennen es alle… Die meisten von uns sind in einem lokalen Angelverein. Das bedeutet wir gehen hauptsächlich, wenn nicht sogar ausschließlich, an den Vereinsgewässern zum Fliegenfischen. Vielleicht macht man noch ab und zu einen Abstecher zu einem nahe gelegenen Gewässer, weil die Fischerei auf eine bestimmte Fischart dort besonders gut ist.

Mal ein komplett unbekanntes Gewässer zu erkunden? Davor schrecken viele leider zurück, weil sie der Meinung sind, dass sie dort sowieso nichts fangen. Denn sie kennen das Gewässer (noch!) nicht ausreichend. Sie mögen damit recht haben, dass man ein Gewässer nicht einfach so höchst erfolgreich befischen kann, ohne es zu kennen. Aber, wenn man es probiert, lohnt es sich meistens!

Solche schönen, wilden Regenbogenforellen sehe ich daheim selten. Um diese zu fangen, musste ich ein neues Gewässer erkunden

Ich habe in diesem Jahr bereits zwei mir komplett unbekannte Gewässer erkundet. Zugegeben, ich hatte bei beiden jemanden, der das Gewässer schon kennt. Und wenn Sie diese Möglichkeit haben, würde ich Ihnen auch sehr empfehlen sie zu nutzen. Erstens, weil es meist mehr Spaß macht mit einem Freund/ Bekannten zum Fliegenfischen zu gehen. Und zweitens, weil Sie dadurch automatisch an den Spots landen, an denen Sie eine gute Fangchance haben. Und die meisten Fliegenfischer können es auch einfach nicht lassen, Ihnen eine fängige Fliege zu geben…

Diese wunderschöne Äsche habe ich an meinem ersten Tag an einem davor unbekannten Fluss gefangen. Und dann gleich noch auf Trockenfliege!

Glauben Sie mir, es lohnt sich ab und zu ein neues Gewässer zu befischen. Erstens sehen Sie mal eine neue Landschaft, die Ihnen möglicherweise besonders gut gefällt. Zweitens fangen Sie dort vielleicht Fischarten, die Sie „daheim“ nicht fangen. Drittens lernen Sie eventuell von den „Locals“ neue Angeltechniken. Und außerdem erweitern Sie generell Ihr Wissen zum Fliegenfischen und lernen vielleicht sogar etwas dazu, was Sie an Ihren gewohnten Gewässern erfolgreicher fischen lässt. Und zu guter Letzt kann ich es in der momentanen Zeit nur empfehlen mal die gewohnte Locations zu verlassen und etwas neues zu erkunden!

Am besten fragen Sie einfach mal ein paar befreundete Fliegenfischer, ob Sie ein Gewässer empfehlen können und testen dieses dann zusammen mit ihm. Oder Sie recherchieren im Internet nach Gewässern. Oft findet man so wahre Schätze, von denen man daheim nur geträumt hat. Und seien Sie dabei nicht faul! Ein paar Stunden Autofahrt kann Sie an ihr noch unbekanntes neues Lieblingsgewässer bringen!

Der Kopf dieser wilden Bachforelle ist riesig! Auch diese wurde nicht „daheim“ gefangen.

Probieren Sie es einfach mal aus! Und wenn Sie es getan haben, schreiben Sie mir gerne, wo Sie waren und ob es Ihnen gefallen hat. Und, wenn wir schon dabei sind: Haben Sie irgendwelche Vorschläge für Gewässer, die ich mal ausprobieren sollte? Ich freue mich immer über einen Gewässervorschlag!

Vielen Dank fürs lesen und viel Spaß am neuen Gewässer! Tight Lines.

Benedikt Richter

Alternatives Fliegenfischen | Fliegenfischer Blog

Liebe Fliegenfischerin, lieber Fliegenfischer,

herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe vom Fliegenfischer Blog. Geht es Ihnen manchmal auch so, dass Sie etwas Neues ausprobieren wollen? Etwas anderes als das standardmäßige Fliegenfischen auf Forellen oder Äschen? Mir geht es oft so! Nicht, weil mich dieses „normale“ Fliegenfischen langweilt. Eher, weil ich gerne neue Herausforderungen suche.

Aber hübsch sind diese wilden Bachforellen ja schon.

Seit ich vor circa 10 Jahren vom regulären Angeln auf das Fliegenfischen umgestiegen bin, habe ich fast nie mehr eine Spinnrute oder eine andere Nicht-Fliegenrute in die Hand genommen. Aber irgendwie habe ich mit der Zeit angefangen den Reiz von verschiedenen Fischarten zu vermissen. Die wilde Attacken von Hechten, bei denen kurz das Herz stehen bleibt oder die wilden, kraftvollen Fluchten von Karpfen. Oder auch einfach den Spaß, den man hat wenn man mitten in einem großen Barschschwarm fischt und einen nach dem anderen fängt…

Mein Weg zum alternativen Fliegenfischer

Vor circa 5 Jahren habe ich zum ersten mal den Fliegenfischerfilm „Predator“ gesehen. In diesem wird gezeigt, wie Menschen rund um die Welt die verrücktesten Fische mit der Fliegenrute fangen. Seit diesem Film habe ich es mir zum persönlichen Ziel gemacht, so viele Fischarten wie möglich mit der Fliegenrute zu fangen! Und ehrlich gesagt, macht dieses „alternative“ Fliegenfischen manchmal sogar mehr Spaß als das traditionelle.

Ein Batarde aus Mauritius.

Seitdem habe ich sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser Fischarten gefangen, von denen viele Fliegenfischer glauben, es wäre unmöglich diese mit der Fliegenrute zu fangen. Natürlich wurden Hechte und Karpfen befischt und ich hatte sogar das große Glück eine kapitale Schleie mit der Fliegenrute zu fangen! Die gefangenen Hechte wurden mit der Zeit auch immer mehr und immer größer. Die Metermarke konnte ich leider noch nicht knacken, bin aber schon ein paar Mal knapp daran vorbei geschrappt. Und mit 96cm ist mein größter Hecht auch kein kleiner mehr!

Guidings für Fliegenfischer
Ein Flusshecht mit 93cm. Gefangen mit der Fliege!

Seit neuestem drehe ich hobbymäßig Videos von meiner Zeit am Wasser. Ich erkläre in diesen auch meine Taktik und zeige, wie ich bestimmte Fische fange. Diese Videos veröffentliche ich auf meinem YouTube Kanal. Dort lade ich jeden Freitag ein neues Video hoch. (PS: Ab und zu zeige ich natürlich auch, wie ich auf Forellen fische) Klick auf den Link, wenn es dich interessiert!

Barbe auf Fliege! Die geht ab an der #6 Rute.

Was ich mit all dem sagen will ist, dass es nicht bloß bei Forellen und Äschen bleiben muss! Ich empfehle sehr mal etwas anderes zu probieren. Barben, Karpfen oder Hechte sind beispielsweise Fische die nicht allzu schwer mit der Fliegenrute zu fangen sind, wenn man weiß wie. Und eine dicke Barbe macht im Drill auf jeden Fall mehr Spaß als eine Forelle! Ganz zu schweigen von einem Karpfen… Probier es doch mal selbst aus!

Danke, dass du diese lange Ausgabe vom Fliegenfischer Blog bis zum Ende gelesen hast. Viel Glück am Wasser!

Benedikt Richter